Württembergischer Kegler- und Bowling-Verband e.V.

Pokalfinale 2026

Am Wochenende fand das WKBV Final Four 2026 in Vilsingen (Frauen) und Bad Wurzach (Männer) statt. Hier gilt ein großer Dank den Ausrichtern vom SKC Vilsingen und der TSG Bad Wurzach, die das Final Four in diesem Jahr übernommen haben. Die Vereine haben tolle Arbeit geleistet und es war ein tolles Turnier an beiden Orten.

Im ersten Halbfinale der Frauen spielte Fire Pins Essingen gegen die TSG Bad Wurzach. Das Spiel war zu Beginn ausgeglichen, sowohl in den Punkten als auch in der Kegelzahl. Bad Wurzach hatte ein leichtes Plus auf dem Konto. Im Mittelpaar konnte aber Essingen beide Punkte holen und mit über 60 Kegeln davonziehen. Auch die beiden Punkte im Schlusspaar gingen an Essingen, damit war der Finaleinzug mit 7:1 perfekt. Die besten Ergebnisse beider Mannschaften fielen im Schlusspaar, als Larissa Abele 599 Kegel erzielte und Monika Rölz 560 Kegel. Im 2. Halbfinale spielte der KSC Hattenburg gegen den EKC Lonsee. Auch dieses Spiel begann ausgeglichen mit einem leichten Plus für Lonsee. Vom Spielverlauf her war dieses Spiel gleich wie das erste so dass Hattenburg am Ende ebenfalls mit 7:1 gewinnen konnte. Das hochklassigste Duell war hier im Schlusspaar als Sara Moser 596 Kegel und Ihre Gegnerin Romina Capaci 594 Kegel erzielte. Sara machte allerdings 3 Satzpunkte. Im Finale trafen die Hattenburger dann auf Essingen. Auch hier war das Startpaar kegelmäßig sehr ausgeglichen, allerdings gingen beide Punkte an Hattenburg. Im Mittelpaar waren die Punkte aufgeteilt aber Hattenburg zog mit 60 Kegel davon. Im Schlusspaar machten sie dann das 6:2 perfekt und dürfen sich Württembergischer Pokalsieger 2026 nennen. Beste Spielerin auf Seiten von Hattenburg war Verena Weitzmann mit 569 Kegel und bei Essingen Janina Stanonik mit 553 Kegel. Das Spiel um Platz 3 konnte mit sage und schreibe 5 Kegel Vorsprung Bad Wurzach gewinnen. Die besten Spielerinnen hier waren Michaela Büchele (Lonsee) mit 585 Kegel und Monika Rölz (Bad Wurzach) mit weiteren 560 Kegel. Die ersten 3 Mannschaften dürfen nächstes Jahr DKBC Pokal spielen.

Im 1. Halbfinale der Männer zwischen dem KSC Hattenburg und dem KV Geislingen 2000 konnte Hattenburg Revanche zur Halbfinalniederlage vom Vorjahr nehmen. Anfangs war es noch ausgeglichen aber im Mittelpaar spielte Matthias Moser mit 640 Kegel die Bestleistung auf Hattenburger Seite. Geislingen hatte schon im Startpaar das Pulver verschossen als Benjamin Teichert mit 606 Kegel das Bestergbnis der Mannschaft erzielte. Auch die letzten beiden Punkte gingen klar an Hattenburg, die mit 6:2 ins Finale einzogen.

Das 2. Halbfinale war nicht wirklich spannender. Der Regionalligist TSV Langenau traf auf die Meister der BaWü-Liga vom EKC Lonsee. Zu Beginn konnten sie das Spiel noch ausgeglichen gestalten aber 661 Kegel von Fabian Seitz mit einer tollen Schlussbahn von 200 Kegel lenkte das Spiel deutlich in Richtung Lonseer Sieg. Philip Häussler erzielte im Schlusspaar für Langenau mit 571 Kegel noch die Bestleistung und einen Punkt, so dass Lonsee ebenfalls mit 6:2 gewinnt.

Im Finale war Hattenburg von Beginn an auf verlorenen Posten gegen Lonsee, da Justin Fälchle bereits im Startpaar mit 650 Kegel das beste Ergebnis von Lonsee erzielte. Das beste Ergebnis von Hattenburg erzielte wieder Matthias Moser mit 605 Kegel, verlor damit aber auch den Punkt. Damit gewinnt der EKC Lonsee deutlich mit 7:1 den Pokal 2026. Platz 3 sichert sich der Titelverteidiger KV Geislingen 2000 mit einem 7:1 gegen den TSV Langenau. Bestes Duell war hier am Ende Benjamin Teichert (Geislingen) mit 621 und Philip Häussler (Langenau) mit 600 Kegel als jeweils Mannschaftsbeste. Hier kann es durchaus sein, dass Langenau auch noch im DKBC Pokal spielen darf, wenn der EKC Lonsee nächste Woche in die 2. Bundesliga aufsteigt.

Alle Ergebnisse sind auch unter wkbv-aktiv.de zu finden.

Verfasser:
Simone Mauterer

Artikel erstellt am 04.05.2026 von Benutzer Marcel Volz